Amazon-Paketdienst

In gar nicht so ferner Zukunft kann Amazon selbst bei ihnen vor der Tür stehen. Nach der „Zustell-Drohne“ und das „Liefern im Kofferraum“, kommt „Amazon fresch“.

 

Noch dieses Jahr soll der neue „Berufszweig“ bei Amazon starten. Wirtschaftswoche bekam keine Bestätigung von Amazon, die Pressesprecher dementierten allerdings nichts. Der Dienst, „Lebensmitteln Lieferdienst, der bisher nur in den USA verfügbar ist, soll diesen Sommer in Deutschland starten. Die Lieferung von normalen Paketen ist nicht ausgeschlossen, in England ist das seit zwei Jahren Realität. Für Hermes, DPD und DHL wäre diese Entwicklung ein Umsatzverlust, der nicht auf die leichte Schulter genommen werden kann, die britischen Paketdienste haben ihre Prognosen bereits runtergeschraubt. Das kann auch bei uns passieren. Jährlich werden 2,8 Milliarden Paketen ausgeliefert, 400 Millionen davon sind Amazon-Ware. Das bedeutet in etwa 14%, nicht gerade wenig. Wenn Amazon selbst liefert, sind diese Pakete die Ersten, die in die Autos wandern werden. Das alles geschieht nicht ohne Grund, seit Jahren ist Amazon unzufrieden durch die Verspätungen bei Auslieferung von Sendungen. Mit einem eigenen Zustellservice wäre das Problem beseitigt. Thomas Wos ist sehr neugierig über diese Entwicklung.