Streik bei Amazon

Manchmal lesen wir über Amazon schlechte Schlagzeilen und manchmal noch viel schlimmere.

Zum wiederholten Male haben die Mitarbeiter des Online-Markplatzes am 24. Juni die Arbeit niedergelegt und gestreikt. Verdi schätzte, dass ca. 200 Mitarbeiter sich daran beteiligt hatten.

Grund dafür war, dass Verdi Tarifverhandlungen für die rund 10 tausend Mitarbeiter der deutschen Niederlassung verlangt. Ziel ist es, die Konditionen für Handel und Versand zu etablieren. Amazon bleibt stur und beharrt darauf, dass es sich bei Amazon um ein Logistikzentrum handelt und die Tarife entsprechend den offiziellen Bedingungen bezahlt würden.

So schnell wird Verdi wohl nicht das gesetzte Ziel erreichen, schließlich handelt es sich hierbei um einen sehr langsamen Walzer, der bereits seit 2013 getanzt wird.

Thomas Wos verfolgte den Amazon Aktienkurs am Freitag den 24. Und dieser rutschte in den Keller, blieb dort aber nicht. Ob der kurze Absturz aus dem kleinen Streik resultierte oder doch eher mit dem Brexit zu tun hatte, ist schwer zu sagen.

Verdi wird nicht aufgeben und Amazon nicht kapitulieren, sodass wir weiter unterhalten werden und gespannt sein können wie es weitergeht.