Verdi und Amazon

Ein Sieg für Verdi, der Versuch von Amazon ein Verbot für Verdi per Gericht zu erwirken, ist gescheitert.

 

Amazon versuchte per einstweiliger Verfügung, Verdi daran zu hindern, Flugblätter vor Amazons Eingang zu verteilen. Das Arbeitsgericht in Pforzheim erklärte, dass in dieser Handlung kein Verstoß vorliege, die eine einstweilige Verfügung bedürfte beziehungsweise rechtfertige.

 

Beim weiterlesen, wunderte sich Thomas Wos nicht, dass die für den Nachmittag geplante Verteilaktion von Seite der Gewerkschaft statt fand.

 

Grund für die Einsätze von Verdi ist, dass Amazon die von Verdi verlangte Anerkennung von Tarifverträgen vehement verweigert.

 

Der Landesfachbereichsleiter Bernhard Franke äußerte sich zu der Entscheidung. Zitat: „Es ist erfreulich, dass auch dieser amerikanischer Konzern lernen muss, dass die Gewerkschaft in unserem Land durch das Grundgesetz geschützt wird“.

 

Thomas Wos ist jetzt besonders begierig zu erfahren, was hier weiter passiert. Verdi wird nicht nachgeben und Amazon nicht so leicht aufgeben.